Bankhelpdeskbetrug

Zusammenfassung
Bank-Helpdesk-Betrug ist eine Art von Betrug, bei dem sich Kriminelle als Mitarbeiter von Bitvavo oder deiner Bank ausgeben. Sie nutzen Spoofing, um dich von einer falschen Nummer anzurufen, oder senden Phishing-SMS, in denen sie dich auffordern, aufgrund angeblich verdächtiger Aktivitäten auf deinem Account tätig zu werden. Betrüger erzeugen ein Gefühl der Dringlichkeit und versuchen, dich dazu zu verleiten, sensible Informationen preiszugeben, Software zu installieren und/oder Gelder zu überweisen. In diesem Artikel erfährst du, wie du diese Art von Betrug erkennst, welche Taktiken angewendet werden und was du tun kannst, um dich zu schützen.

⚠️ Wirst du wegen deines Bitvavo-Accounts angerufen (oder rufst du an)? Das könnte Betrug sein.
Bitvavo wird dich niemals wegen Geld oder verdächtiger Aktivitäten anrufen. Möchtest du sichergehen, dass es wirklich Bitvavo ist?

  1. Öffne die App
  2. Tippe auf dein Profilsymbol (oben rechts)
  3. Gehe zu Sicherheit → Wähle Bitvavo ruft an?
  4. Gib deine Telefonnummer ein und tippe auf Anruf prüfen

Wenn der Bildschirm den Anruf bestätigt, kannst du sicher fortfahren. Wenn nicht, lege sofort auf und melde es über fraud@bitvavo.com.

Wie erkenne ich Bank-Helpdesk-Betrug?

Hinweis: Bei dieser Art von Betrug geben sich Betrüger nicht nur als Bitvavo oder deine Bank aus. In einigen Fällen können sie sich auch als Telekommunikationsanbieter, andere institutionelle Parteien oder Institutionen ausgeben.

  1. Gefälschte Telefonnummern
    Du erhältst einen Anruf von einer Telefonnummer, die scheinbar zu deiner Bank gehört, aber der Anruf kommt tatsächlich von einer anderen Nummer. Dies wird Spoofing genannt. Betrüger können auch von einer ausländischen Nummer anrufen und eine aufgezeichnete Nachricht abspielen, die dich auffordert, eine Aktion zu bestätigen. Eine andere Methode ist das Senden einer Phishing-SMS mit der Aufforderung, eine bestimmte Telefonnummer bezüglich angeblich betrügerischer Aktivitäten auf deinem Bitvavo-Account anzurufen.
  2. Falsche Mitarbeiteridentitäten
    Betrüger recherchieren und geben sich oft als echte Bank- oder Bitvavo-Mitarbeiter aus. Wenn du online nach dem angegebenen Namen suchst, erscheint dieser legitim. Betrüger nutzen dies aus und bitten dich möglicherweise sogar, ihre Identität über LinkedIn zu überprüfen.
  3. Erzeugung eines Gefühls der Dringlichkeit
    Während des Gesprächs erzeugt der Betrüger ein Gefühl der Dringlichkeit und behauptet, dass verdächtige Aktivitäten festgestellt wurden und sofortiges Handeln erforderlich ist. In einigen Fällen hat der Betrüger die verdächtige Aktivität möglicherweise selbst initiiert, um seine Geschichte glaubwürdiger erscheinen zu lassen. Er könnte auch mit Geldstrafen oder Kontoschließungen drohen, wenn du den Anweisungen nicht folgst.
  4. Aufforderung zum Herunterladen von Software
    Um glaubwürdiger zu wirken, bittet dich der Betrüger möglicherweise, einen Virenscanner wie AVG zu installieren. Der Scan liefert dann ein Ergebnis, das laut Betrüger darauf hinweist, dass dein Gerät mit Malware kompromittiert ist.
  5. Manipulation der Einstellungen für Krypto-Auszahlungen
    Der Betrüger führt dich durch die Aktivierung von Krypto-Auszahlungen, drückt es aber anders aus, damit du nicht merkst, was passiert. Die Aktivierung von Krypto-Auszahlungen umfasst die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) und eine kleine Einzahlung (z. B. einen Cent). Weitere Details zur Aktivierung von Krypto-Auszahlungen findest du in diesem Support-Artikel.
  6. Vorschlagen betrügerischer Lösungen
    Der Betrüger kann auf verschiedene Weise eine Lösung anbieten:
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      • Fernzugriff auf dein Gerät: Sie schlagen möglicherweise vor, über Software wie TeamViewer oder AnyDesk die Kontrolle über dein Gerät zu übernehmen, um dein Guthaben zu sichern. Durch die Gewährung des Zugriffs kann der Betrüger dein Bankkonto, deinen Bitvavo-Account und deine E-Mails kontrollieren.
      • Gefälschte Login-Websites: Sie weisen dich an, dich über eine betrügerische Website einzuloggen. Sobald du eingeloggt bist, erhalten sie vollen Zugriff auf deinen Bitvavo-Account. Diese Seiten haben möglicherweise auch eine Option zur Verknüpfung deiner E-Mail, tue dies nicht, da der Betrüger dann dein Passwort zurücksetzen und betrügerische E-Mails senden kann.
      • Einrichtung einer externen Wallet: Sie bitten dich möglicherweise, eine externe Wallet wie Trust Wallet, Exodus oder Safepal herunterzuladen und eine Seed-Phrase (12 Wörter) anzugeben. Der Betrüger behauptet, dass dies eine sichere Wallet ist, aber sie wird von ihm kontrolliert.
      • Überweisung von Geldern auf eine Betrugs-Wallet: Sie weisen dich an, Gelder an eine Wallet-Adresse zu senden, die während des Anrufs mitgeteilt wurde, und behaupten fälschlicherweise, dass es sich um ein sicheres Ziel handelt.
      • Phishing nach Seed-Phrasen: Sie leiten dich auf eine gefälschte Website weiter, auf der du aufgefordert wirst, die Seed-Phrase deiner externen Wallet einzugeben. Nach der Eingabe erhält der Betrüger die volle Kontrolle über deine Krypto-Wallet.

Der Betrüger wird dich so lange beschäftigen, bis er ohne dein Wissen erfolgreich eine betrügerische Transaktion abgeschlossen hat.

Was bitten dich Bitvavo oder eine Bank niemals zu tun?

Ein legitimer Bank- oder Bitvavo-Mitarbeiter wird dich niemals ohne Termin anrufen und dich niemals bitten:

  • Passwörter preiszugeben
  • Dich einzuloggen (insbesondere auf einer betrügerischen Website)
  • Deine E-Mail-Adresse zu synchronisieren (auf einer betrügerischen Website)
  • Seed-Phrasen (12 Wörter) zu teilen oder auf externen Websites einzugeben
  • Sicherheitscodes zu teilen
  • Krypto-Auszahlungen zu aktivieren
  • Software zu installieren
  • Eine externe Wallet zu erstellen
  • Fernzugriff auf dein Gerät zu gewähren
  • Euro-Zahlungen oder Krypto-Transaktionen durchzuführen
  • Bitvavo anzurufen oder E-Mails zu schreiben

Wie kommen Betrüger an meine Daten?

Betrüger haben deine Daten wahrscheinlich illegal erlangt, beispielsweise durch ein Datenleck oder einen Hack. Deine offengelegten Informationen können Folgendes umfassen:

  • Deine Bankkontonummer
  • Deine Telefonnummer
  • Deinen Namen und deine Adresse
  • Deine E-Mail-Adresse
  • Deinen Transaktionsverlauf

Da Betrüger diese Informationen bereits haben, wirken ihre Geschichten überzeugend. Du kannst auf dieser Website überprüfen, ob deine Daten in der Vergangenheit geleakt wurden.

Wichtig: Diese Art von Betrug ist oft mit Phishing-E-Mails oder SMS verbunden.

Nachdem du deine Daten auf einer Phishing-Website eingegeben hast, erhältst du möglicherweise einen Anruf, in dem behauptet wird, dass verdächtige Aktivitäten auf deinem Account vorliegen. Das ist falsch, die Betrüger beziehen sich auf ihren eigenen Phishing-Versuch.

Möglicherweise erhältst du auch eine Phishing-SMS, in der du aufgefordert wirst, eine bestimmte Nummer anzurufen. Das sind nicht wir. Rufe die Nummer nicht an und melde sie sofort über fraud@bitvavo.com.

Wenn du vermutest, dass du eine Phishing-E-Mail erhalten hast, dir aber nicht sicher bist, lies diesen Artikel und suche auf FraudeHelpdesk.nl nach Beispielen. Weitere Details zu Phishing-SMS findest du in diesem Support-Artikel.

Voicemail und aufgezeichnete Nachrichten

Betrüger entwickeln ständig neue Methoden, um dich zu täuschen. Eine aktuelle Technik beinhaltet das Hinterlassen von Voicemails oder automatisierten Nachrichten, in denen du aufgefordert wirst, zurückzurufen, einen Termin zu vereinbaren oder eine Taste zu drücken. Achtung: Dies ist ein Betrugsversuch. Antworte nicht, lege sofort auf und melde uns die Voicemail unter fraud@bitvavo.com. Deine Sicherheit hat für uns oberste Priorität, und gemeinsam können wir Betrügern einen Schritt voraus sein.

Was soll ich tun, wenn ich von einem Betrüger kontaktiert werde, der sich als Bank- oder Bitvavo-Mitarbeiter ausgibt?

  • Teile keine Informationen
  • Lege sofort auf
  • Melde den Betrugsversuch deiner Bank und Bitvavo

Du kannst uns per E-Mail unter fraud@bitvavo.com erreichen.

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